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Tiny Tour

Freitag der 13te …

Genauer, Freitag der 13.12.2019, um 20 Uhr, man könnte auch sagen: Weltweihnachstfeierntag. Denn die Lokale sind voll von noch recht steifen Versammlungen um die besagte Zeit, bei denen bald schon gute Laune herrscht und im Idealfall auch noch der ein oder andere FauxPas den Abend würzt, bei welchem Kollegen und Kolleginnen abseits der Arbeit sich allesamt treffen und nach schwingenden Reden der Führungskräfte einmal im Jahr es sich schmecken lassen auf Firmenkosten…

Unsere kleine Feier zu jenem Anlaß startet etwas früher und folgt dem im letzten Jahr neu geprägten Prinzip, ‚Kuckucksnestfeiern bei Bauherren‘, 2018 in Püttlingen bei ‚Holz Gewürfelt‘. Nach einem Starter am frühen Nachmittag im Büro, geht es los mit einem Rucksack voller Bier fürs Team und 2 Flaschen Cremant für die lieben Bauherren. Wir laden uns sozusagen selber ein zu einem Plausch und zum Besichtigen der geschaffenen Werke, sozusagen als vorweihachtlicher Büro Ausflug. Gerade auch für Jene, die neu dazu gekommen sind ins Team und die kleinen feinen Projekte noch nicht kennen.

Zunächst huldigten wir der Kultstätte mit den vielen Spitznamen am Rotenbühl und suchten Schutz bei strömendem Regen unter den vielgeneigten Dachflächensegmenten der Pedelec Kapelle.

Hernach ging es an den Homburg wo ein von uns nahezu fertig gestelltes Objekt mit Raum überraschte in der ‚kleinsten Hütte‘. Eine geschlossene Eingangsüberdachung in grauem Kleid aus Faserzementplatten und Camouflage Eingangstür, wird innen zum Möbelstück mit vielen Funktionen, wie Garderobe, Fußabtreter, Briefkasten, Ankommen, Stauraum für den Staubsauger, Staufächer wie in einem Wohnmobil und dann erst geht’s ins eigentliche Haus. Ein Gang und ein Schrank, Ein Gang Schrank? 

Auf der Rückseite des ‚Häuschens‘ befindet sich der Gartenschrank, mit Fächern und Haken für alles was im Garten benötigt wird. Das elegant aufgeständerte Möbelstück ließ an jenem vorweihnachtlichen Abend auch Assoziationen an Orte in Märchen zu, in seiner teils nicht zuzuordnenden Verhältnismäßigkeit der Proportionen. 

Nun denn, wieder wurde klar, Platz ist in der kleinsten Hütte… und auch klar wurde nach der feucht fröhlichen Runde mit Absacker bei der Feier den befreundeten Designern vom bureau stabil, dass wir ein gutes Team sind und uns bei der Runde mehr wie eine Band auf Tour gefühlt haben als eine nur zur Arbeit zusammen verabredete Versammlung (sogenannte Firma) …

Und … es ist immer noch der 13te, ca. 20 Uhr, wieder zu Haus angekommen, wo wir zeitmäßig wiederum am Anfang der Geschichte sind. Viel Spaß dann beim Feiern, all Ihr Weihnachtsfeiernden…  

In diesem Sinne ein Gruß an Alle:

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch allen Freunden, Bauherrschaften, Kollegen und Firmen

Titel

… Seite …

Die erste Seite, und ein schöner Bericht im Heft, nah an den Bewohnern und an dem gemeinsamen Werkes von Bauherren, Architekt und ausführenden Firmen.

Ein großes Dankeschön an den Burda Verlag & die Fotografen für das engagierte Bemühen um diese interessante 2-teilige Serie der 4-Gewinnt Häuser, sowie natürlich vielen Dank an die Bewohner, die so offen und herzlich Ihre Häuser gezeigt haben und sich dafür Zeit nahmen.

‚das HAUS‘ im Juni 2019 und Juli/August 2019:

Teil 2: die fertigen Häuser und Ihre Bewohner: Baugruppe_Vier-Gewinnt_Teil2_Hausbesuch

Teil 1: die Baustelle: Baugruppe_Vier-Gewinnt_Teil1_Baustelle

Baum

Haus

Die Bauaufgabe für die Seele, kein rechter Winkel, kein Plan, keine Regeln außer ggf. Schwerkraft oder so…

Was gibt es Besseres als der Umgebung und dem Wuchs der Bäume zu folgen bis ein abenteuerlicher Platz im steilen Hanggrundstück zum Spielen und zum Verweilen entsteht?

Und natürlich in der Natur der Methodik selbst redend ist Planung und Ausführung der ein und der selbe Arbeitsgang im schnellen Wechselspiel, auch mit den starken Helfern die nicht nur Ihre Kraft sondern auch ihre Ideen einbringen konnten und direkt in der Gruppe verwirklichen durften. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle, denn wie immer ist es auch hier: die großen Schritte macht man gemeinsam und mit schnellen Resultaten, die letzten Schritte wie am heutigen Tage das spannen der letzten absturzsichernden Netze dauert dann doch mal noch locker ein Jährchen bis man wirklich fertig ist…

 

Modellierte Garage

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Eine Garage? Zunächst profan, dann doch famos? Eine befreundete Landschaftsarchitektin bat um Hilfe, denn zu einer von Ihr geplanten Neugestaltung der Hofeinfahrt sollte sich eine Garage gesellen, die den rostigen Vorgänger am selben Platz ersetzt und sich sowohl der Umgebung, der Hofgestaltung und den individuellen Bedürfnissen der Nutzer fügt. Auf der Suche nach Formen und Funktionen ergab sich aus der Inspiration einer kleinen Walmdachgarage ein eher untypisches in 3d geformtes Gebäude mit verschiedenen Dachneigungen und innen 2 Ebenen für die Fahrzeuge der Familie. Die Komplexität der Gebäudeform wird durch die Einfachheit der Materialwahl zurück auf den Boden geholt: 6-8cm dicke Brettsperrholzelemente bilden die gesamte Struktur der Wände und des Daches, außen direkt mit Schiefer bekleidet. Die Tore vorn und seitlich lassen Luft und etwas Licht durch und zeigen mit dem orangenen Sichtschutznetzen ein freundliches Bild der grauen, kleinen aber feinen und in manchen Perspektiven auch sakral wirkenden Garage. Daher gerne auch als ‚Pedelec Kapelle’ bezeichnet… nur einer der vielen Spitznamen, welches das eigenwillige Gebäude bereits während der Bauphase von seinen Betrachtern bekommen hat. Was uns natürlich freut, denn alles was uns anregt zum Nachdenken oder auch Diskutieren, scheint nicht nur profan und bedeutungslos zu sein…

Was war zuerst?

Tür Auf im Wald HausWand oder die Öffnung darin? Ei oder Huhn, alte Frage.  Nie beantwortet.

Die Hülle steht für Schutz, die historische Fortsetzung der Behausung  des Höhlenmenschen, Fenster und Türen sind Kommunikation, Bewegung, Atmung, aber auch damit die verwundbare Stelle des Organismus ‚Wohnhaus‘. In unseren Ideen bilden wir zunächst Volumen um den Raum vom Raum im Gesamten zu trennen, erst dann können wir Öffnungen denken.

Wie ist es umgekehrt? Ja es funktioniert, Der Raum ist durchgehend, ein und die selbe Materie die uns umgibt, und doch, nur die Öffnungen und die Elemente im Inneren genügen uns in einem Haus zu befinden, gefühlt zumindest. Hier in einem sehr schönen Haus, tief im schwedischen Wald.

Willkommen. Die Tür steht auf. Für neue Gedanken, für andersherum denken, und damit vielleicht auch wieder zum Anfang zu kommen, also zum Huhn.

Oder Ei?

Huhn?

Ei?

Urknall?

Leben trifft Baustelle

Einzug! Nach 8 Monaten ist es soweit, 3 der 4 Freunde beziehen Ihre neuen Häuser, und sind damit die ersten Bewohner des neuen Baugebiets am Franzenbrunnen. Noch ist in und um Haus Bewegung in der Baustelle, die letzten Details sind zu richten im Innern, und aussen formt der Bagger noch einmal das Gelände zu Terrasse und Garten. Und mit den besten Wünschen zum neuen Ort der Entfaltung der Familien bleibt dem Architekt nur bescheiden zu sagen: Ein Haus kann noch so schön sein – richtig schön und lebendig wird es erst mit den Bewohnern…

Zur Dokumentation der Baustelle: franzenbrunnen.erdudatz.de

Zur Dokumentation des fertigen Projektes: Vier Gewinnt

Schotten dicht…

PSD_Winterdicht

…der Winter steht vor der Tür (oder besser gesagt Fenster). Wie hier zuletzt in unserer Saarbrücker Einkaufsstraße, in der ich mich in letzter Zeit häufig aufhalte… jedoch nicht wirklich zum Shoppen, vielmehr bei der Unterstützung in der Fertigstellung des abgelichteten Gebäudes. Das schicke Kleid der neuen PSD Bank erhält die letzten Scheiben in den Büroräumlichkeiten um den Ausbau im Innern nicht im Winter erstarren zu lassen.  Denn schon bald möchten sich alle an dem Gebäude aus der Entwurfsfeder von Bayer und Strobel Architekten erfreuen, wenn die letzten Mühen aller Beteiligten zu einem guten Projektende führen.

O Sole MIA

Mia_Logo_140708

Damit Sie auch immer gleich sehen wer vor Ihrer Baustelle auftaucht, hat sich unsere elektrisierende MIA ein neues Kleid gegönnt rund um Ihre leise dahinschwebende Kunststoffhülle.  Dank der Hilfe von Designerin Beate Mangrig und Werbetechniker Jörg Siersdorfer ist es gelungen, den Eindruck zu vermitteln, das Fahrzeug und Ihr Kleid waren schon immer miteinander verbunden. Sehr lustig sind im Strassenverkehr die Mitverkehrsteilnehmer, welche mit offenen Mündern durch die Scheibe versuchen dem unmöglichen Namen auf die Schliche zu kommen…